Montag, 22. Januar 2018

 

Wussten Sie, ...


... dass "irreführendes Blinken" bei einem Unfall zu einer Mitschuld führen kann ?

Das Oberlandesgericht München gab einem Fahrer eine Mitschuld an einem Unfall, da dieser zwar geblinkt, dann aber doch nicht abgebogen ist, so dass es zur Kollision mit einem anderen Verkehrsteilnehmer kam, der darauf vertraute, dass der blinkende Fahrer abbiegt.


... dass Führerscheininhaber ihren Führerschein auch dann verlieren können, wenn sie mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille mit einem Fahrrad am Straßenverkehr teilgenommen haben ?

Das Bundesverwaltungsgericht hat dem Betroffenen die Fahrleraubnis entzogen, weil es im konkreten Einzelfall die Gefahr gesehen hat, dass die Person künftig auch Kraftfahrzeuge in fahruntüchtigem Zustand führen könnte.


... dass auch die Bedienung eines Mobiltelefons als Navigationsgerät unter das Verbot des § 23 Absatz 1a StVO fällt und mit einem Bußgeld und einem Punkt geahndet werden kann ?

Gemäß § 23 Absatz 1a StVO ist dem Fahrzeugführer die Benutzung eines Mobil- oder Autotelefons untersagt, wenn er hierfür das Mobiltelefon aufnimmt oder hält. Dies gilt lediglich dann nicht, wenn das Fahrzeug steht und der Motor ausgeschaltet ist.


 
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